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Blitzwecker und Vibrationswecker für Gehörlose

Vibrationswecker und Blitzwecker für Gehörlöse und Schwerhörige!

Selbst wenn uns dieser allmorgendliche Umstand kaum gefällt, so ist er für die meisten von uns dennoch ungeheuer wichtig. Verschlafen ist schliesslich keine schöne Sache. Viele Menschen möchten oder können sich allerdings nicht auf einen Wecker verlassen.

Die Gründe dafür können vielfältig sein. Für Leute ohne Hörschaden sind normale Wecklautstärken meist völlig ausreichend. Bei hörgeschädigten oder schwerhörigen Personen sieht dies anders aus. Genau hier macht sich ein Vibrationswecker nützlich. Nicht nur Schlafmützen profitieren von einem solchen Blitzwecker, sondern auch ältere Menschen, die schlecht hören oder gar taub sind.

Was ist ein Vibrationswecker?

Gerade Menschen, die schlecht hören, brauchen einen Wecker, auf den sie sich verlassen können. Der Vibrationswecker eignet sich sehr gut als Wecker für Gehörlose und Schwerhörige, denn häufig ist selbst das Wahrnehmen von über 100 dB nicht möglich.

Solche Menschen benutzen den Wecker besonders oft, da die Erschütterung die fehlende Fähigkeit zu hören kompensiert. Aber auch für jede Schlafmütze ist er gut geeignet. Er spielt nämlich nicht nur Töne ab, sondern besitzt ausserdem eine Vibrationsfunktion, die einen buchstäblich aus dem Schlaf rüttelt. Diese Art von Wecker liefert meist ein externes Vibrationskissen mit.

Wie funktioniert ein Vibrationskissen?

Der eigentliche Wecker steht wie jeder andere auf dem Nachtschrank und ist per Kabel mit einem sogenannten Vibrationskissen verbunden. Dieses legt man entweder unter das Kissen oder unter das Laken. Alternativ kann der Wecker auch per Funk betrieben werden.

Als Tipp: Das Vibrationskissen hält noch besser, wenn man es in dem Reissverschluss oder in den Knopfverschluss des Kissens versteckt.

Für wen ist ein solcher Wecker interessant?

Schlafmützen: Prinzipiell eignet sich der so genannte Blitzwecker natürlich für jeden, der zu einer gewissen Zeit geweckt werden möchte. Man muss nicht zwangsweise zu einer bestimmten Gruppe von Menschen zählen. Wer bei einem normalen Wecker mit Alarm Ton oft schlecht aufwacht oder Probleme hat, bei einem lauten Piepton aufzustehen, kann jederzeit einen Wecker mit Erschütterung ausprobieren.

Senioren und Seniorinnen: Es ist leider kein Geheimnis, dass im zunehmenden Alter die Hörstärke abnimmt. Dies ist meist immer ein schleichender Prozess. Deshalb ist es wichtig, dass der Wecker trotz allem noch laut genug zum Ohr durchdringt. Der Vibrationswecker bietet allerdings noch eine zusätzliche Funktion und kann quasi mit einer doppelten Sicherheit dienen.

Hörgeschädigte und Gehörlose: Sobald der Hörsinn soweit beeinträchtigt ist, dass ein normaler Wecker nicht mehr wahrgenommen wird, muss zwangsweise auf alternative Methoden zurückgegriffen werden.

Gleiches gilt für gehörlose Menschen, die sich generell auf eine andere Möglichkeit verlassen müssen. Somit eignet sich ein Vibrationswecker bestens als Wecker für Gehörlose und Schwerhörige.

Menschen, die leise geweckt werden möchten: Manchmal möchte man zwar rechtzeitig, aber trotzdem leise geweckt werden. Beispielsweise dann, wen man sich mit anderen Menschen einen Schlaftraum teilt, das schlafende Baby nicht aufwachen soll oder man sich an einem öffentlichen Platz befindet. Ein Vibrationswecker ist eine clevere Idee.

Reisende: Einige der Modelle besitzen recht kleine Masse und lassen sich ausserdem mit Batterien betreiben. Sie eignen sich deshalb auch sehr gut als Reisewecker.

Lärmgeplagte Schläfer: Aufgrund äusserer Umstände kommen viele Menschen um Ohrstöpsel nicht herum. Damit auch sie rechtzeitig wieder aus dem Bett finden, bietet sich ein Vibrationswecker an.

Welche Funktionen bietet ein solcher Wecker?

Grundlegend sollte ein Vibrationswecker den Fokus auf Schwerhörige und Gehörlose legen bzw. eine eigene Weckfunktion für die Betroffenen mitbringen.

  1. Extreme Lautstärke: Ein Weckton von bis zu 100 dB ist für ein gesundes Gehör nicht zu überhören und zum Teil auch zu viel des Guten. Bei älteren Menschen oder Schwerhörigen ist ein extrem lauter Wecker genau das Richtige. Im Idealfall lässt sich die Lautstärke in verschiedene Stufen verstellen. Zusätzlich kann eine individuelle Anpassung der Tonhöhe und somit der Frequenz des Wecktons nützlich sein.
  2. Vibrationsalarm: Unabdingbar und sehr wichtig ist ein Vibrationsalarm. Die meisten Wecker bieten ein gekoppeltes Vibrationskissen. Diese kleine Box ist mit dem Wecker verbunden und kann einfach unter das Kopfkissen oder das Bettlaken gelegt werden. Zur Weckzeit tragen die Vibrationen schliesslich zum Aufwachen bei.
  3. Lichteffekte: Auch die visuelle Wahrnehmung ist für den Hinweis auf den Tagesanbruch empfänglich. Lichteffekte können beim Aufwachen behilflich sein. Blinkende Displays und helle Blitzlichter sorgen ebenfalls für das Erwachen aus dem Schlaf. Man kennt das Prinzip, wenn auch in seiner Art und Weise deutlich schonender, die mit Hilfe von Beleuchtung einen Sonnenaufgang im Schlafzimmer simulieren und so für ein erholtes Aufwachen sorgen. Wozu der Wecker in der Lage ist, ist meist davon anhängig ob die Anzeige des Ziffernblattes digital oder analog ist.

Welche Wecker eignen sich besonders gut für Hörgeschädigte oder Taube?

Grundlegend gibt es zwei verschiedene Varianten, die als Wecker für Gehörlose oder Schwerhörige in Frage kommen. Zum einen der Vibrationswecker und zum anderen der Lichtwecker.

Es kommt darauf an, welcher Typ Mensch Sie sind. Es gibt Menschen, die bei Licht super einschlafen können oder teilweise nach der Nachtschicht am späteren Vormittag aufstehen, obwohl es schon sehr hell ist. Diese Art von Menschen würde beim Lichtwecker nicht unbedingt wach werden. Ein Lichtwecker hat zwar in der Regel einen zusätzlich integrierten Alarmton, aber den können Gehörlose Menschen eben nicht hören.

Bei einem Wecker mit Vibrationskissen haben Sie dieses Problem nicht, denn eine Erschütterung spüren Sie immer. Menschen, die einen solchen Wecker verwenden, werden in der Regel immer wach, da die Erschütterung so stark ist.

Welche Wecker eignen sich besonders gut für Senioren und was sollte er können?

Wenn Sie noch gut sehen können, aber nicht mehr gut hören, empfiehlt sich der Vibrationswecker. Durch die Erschütterung werden Sie garantiert wach. Sollten Sie zusätzlich nicht mehr so gut sehen können, sollte der Vibrationswecker ein möglichst grosses Display haben.

Es gibt verschiedene Tools, über die ein solcher Vibrationswecker verfügen sollte.

  1. Externes Vibrationskissen: Ein externes Vibrationskissen hat den Vorteil, dass man einen Wecker 1 bis 2 Meter vom Bett entfernt aufstellen kann. Mit einem Kabel wird das externe Kissen unter dem Kopfkissen oder Laken des Bettes platziert.
  2. Mehrere Weckzeiten: Dieser Punkt ist dann wichtig, wenn jemand dazu tendiert den Wecker ständig auszumachen und sich dann wieder ins Bett zu legen.
  3. Anpassung der Lautstärke: Dies ist individuell wichtig, um Nachbarn nicht zu verärgern, falls die Wohnung sehr hellhörig ist. Natürlich kann man sich auch jederzeit nur von der Erschütterung wecken lassen. Allerdings ermöglichen viele Modelle zusätzlich einen Weckton einzustellen, vor allem hilfreich, wenn jemand bestimmte Frequenzen nicht mehr hören kann.

Eine digitale Armbanduhr die vibriert als Alternative?

Ein Armband, was ausschliesslich zum Wecken durch Erschütterung als Alarm dient, ist recht selten. Die meisten Vibrationsarmbänder sind mit einem Fitnessarmband oder Uhren verbunden. Das Prinzip eines solchen Armbandes ist einfach. Man stellt die gewünschte Weckzeit auf dem Armband ein und lässt es über Nacht am Handgelenk. Zur gewünschten Uhrzeit vibriert das Armband dann, um die Person zu wecken.

Was sollten Sie beim Kauf beachten?

Vor dem Kauf sollten Sie entscheiden, ob der Wecker stationär Zuhause oder als Reisewecker genutzt werden soll. Weiterhin ist die gewünschte Alarmfunktion und die Anzahl der einstellbaren Weckzeiten wichtig.

Darauf kommt es an:

  1. Gewünschte Alarmfunktion (Vibration, Piepton, Licht)
  2. Stationärer Wecker mit Netzteil oder Reisewecker mit Batteriebetrieb oder ein Wecker mit Funk
  3. Alarmton: Wie laut ist der Alarmton und kann er angepasst werden?
  4. Ob das Display analog oder digital sein soll und die Einstellung der Helligkeit
  5. Anzahl der einstellbaren Alarmzeiten

Ist ein Vibrationswecker auch für Kinder geeignet?

Generell gibt es bei Blitzweckern leider keine Altersangaben. Der Wecker eignet sich gut, um dem Kind beizubringen, eigenständig aufzustehen. So ab ca. 10 oder 11 Jahren sollte ein Kind dazu in der Lage sein. Ein Vibrationswecker unterstützt das Ganze, denn er zwingt das Kind aufzustehen, um den Wecker auszustellen.

Vibrationswecker oder Lichtwecker?

Nun, diese Frage ist tatsächlich Geschmacksache bzw. vom Typ abhängig. Der Wecker mit Licht hat den Vorteil, dass er noch sanfter weckt als ein Vibrationswecker und falls man durch das Licht nicht wach wird, hat er noch einen zusätzlichen Weckton.

Hier kommt aber auch das mögliche Problem: Es gibt zum einen eben Menschen, die so tief schlafen, dass sie einfach nichts hören oder aber Menschen, die generell schlecht hören oder gar taub sind. In diesem Fall hat der Vibrationswecker die Nase ganz weit vorn. Erstens kann er noch um einiges lauter sein, als ein Belichtungswecker und zweitens weckt die Vibration immer.

Dennoch muss jeder abwägen, was für einen selbst der beste Wecker ist. Leise, praktisch und modern sind schliesslich beide.

Zubehör und Produkte

Für einen Vibrationswecker gibt es kaum brauchbare Artikel als Zubehör. Bei uns unter www.hoerwerkstatt.ch/ können Sie einfach mal schauen. Abgesehen von Ersatzbatterien braucht man eigentlich nichts zusätzlich kaufen. Je nachdem, ob es ein Funkwecker ist oder nicht, sind nicht einmal Batterien zwingend notwendig. Manche Wecker kann man mit dem Handy verbinden, hier wird dann noch eine zusätzliche App benötigt.